Icon Icon

Wie teuer ist die Antibabypille?

Es gibt heutzutage viele Verhütungsmittel auf dem Markt. Die meisten Frauen entscheiden sich für die Antibabypille, um einer Schwangerschaft vorzubeugen, da sie eine sichere Maßnahme darstellt. Die Antibabypille wird zur täglichen Einnahme eingesetzt. Leider schützt sie jedoch nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten, da müssen dann zusätzlich Kondome verwendet werden.

wie teuer ist die antibabypille
Wie teuer ist die Antibabypille?
wie teuer ist die antibabypille

Es gibt heutzutage viele Verhütungsmittel auf dem Markt. Die meisten Frauen entscheiden sich für die Antibabypille, um einer Schwangerschaft vorzubeugen, da sie eine sichere Maßnahme darstellt. Die Antibabypille wird zur täglichen Einnahme eingesetzt. Leider schützt sie jedoch nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten, da müssen dann zusätzlich Kondome verwendet werden.

Es gibt heute viele verschiedene Arten der Pille. Die Minipille wird vom Arzt besonders gerne verschrieben, doch am Ende entscheidet er, welche Antibabypille genau zu der Frau passt. Die Einnahme der Pille wird in der Regel bei Frauen in jungen Jahren von der Krankenkasse übernommen. Ab dem 21. Geburtstag müssen jedoch auch die gesetzlich versicherten Frauen die gesamten Kosten für die Antibabypille tragen, daher ist es wichtig die Pille Kosten zu kennen. Im Schnitt liegen die Pille Kosten bei 40 – 80 Euro für eine 6-Monats-Packung. 

Obwohl die Antibabypille oft über Jahre eingenommen wird, bestehen bei vielen Frauen starke Unsicherheiten über gesundheitliche Folgen und welche die beste Antibabypille sein könnte. Die meisten Frauen fragen sich jedoch, ob es nicht eine günstigere und bessere Pille gibt, als die, die sie gerade einnehmen. 

Wir berichten in diesem Artikel alles über die Antibabypille und ihre Kosten im Jahr 2020. 

Die Kosten für die Antibabypille

Eine Monatspackung kann bei zwischen 4 – 15 Euro liegen. Die Antibabypille wird in der Regel für 3 Monate oder gleich für ein halbes Jahr vom Arzt verschrieben. Die Pille Kosten für eine 3-Monats-Packung liegen je nach Marke und Art der Pille bei 20 Euro – 60 Euro. Bei einer 6-Monats-Packung können sich die Kosten auf zwischen 40 Euro – 80 Euro belaufen. Es gibt hier die Original-Antibabypillen und die Generika, die eine preisgünstigere Variante mit dem gleichen Inhaltsstoff wie das Original darstellen. Der Arzt kann dazu eine gute Beratung geben und die Frauen in der Regel auch über die Kosten aufklären.

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Pille Kosten?

Die Krankenkasse übernimmt je nach Alter die Kosten für die Antibabypille. Von der Sozialversicherung und der privaten Versicherung werden jedoch generell keine Kosten für die Antibabypille übernommen. 

Wann übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bei Mädchen unter 18 Jahren die gesamten Kosten der Pille. Sie übernimmt zwar die Kosten für Frauen ab 18 Jahren und bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres, doch es wird eine Zuzahlung in Höhe von 5 – 10 Euro erhoben, was um die 10 % der Pille Kosten ausmacht. 

Ab dem 21. Geburtstag zahlt die Krankenkasse jedoch nichts mehr und die gesetzlich versicherten Frauen müssen die Kosten selbst tragen.

Es besteht jedoch eine Ausnahme: Wenn die Antibabypille aus gesundheitlichen Gründen verschrieben wird, dann bezahlt die Krankenkasse weiterhin die Kosten. Eine medizinische Notwendigkeit liegt zum Beispiel bei einer starken Form der Akne oder bei sehr schmerzhaften Menstruationsbeschwerden vor.

Welche Arten der Antibabypille gibt es?

Die Wirkung der Pille ist bei allen Arten gleich: Bei jedem Zyklus wird dem Körper mit der Einnahme der Antibabypille vorgespielt, dass bereits eine Schwangerschaft vorliegt und daher keine Eier mehr gereift werden müssen. Dem Körper wird durch die Pille ein entsprechendes Signal gesendet und daher wird keine Eizelle gereift, die sich dann in der Gebärmutter einnistet.

Es gibt hier zwei Arten: Das Kombinations- und das Monopräparat.

Die Kombinationspille

Die in der Pille enthaltenen Hormone versprechen sicheren Verhütungsschutz. Die Kombinationspillen enthalten die weiblichen Hormone Gestagen (Gelbkörperhormon) und Östrogen. Die Aufgabe des Östrogens ist hier die Unterdrückung des Eisprungs und das Gestagen sorgt einerseits für die Hemmung des Aufbauens der Gebärmutterschleimhaut, damit sich kein Ei dort einnisten kann und andererseits sorgt es für eine Verschleimung der Gebärmutter, sodass die Spermien in diesem Bereich unbeweglich werden und nicht in den Eileiter vordringen können. Es gibt verschiedene Unterformen des Kombinationspräparats:

  • Die Einphasenpille enthält immer die gleiche Hormonmenge und -zusammensetzung.
  • Die Zwei- und Dreiphasenpille (Mehrphasenpille) weisen verschiedene Dosierungen für einen Zyklus auf. Die Dosierung ist an den Zyklus der Frau angepasst, daher muss bei ihnen unbedingt die vorgeschriebene Reihenfolge eingenommen werden. Die Mehr
  • Die Mikropille: Hier sind Östrogen und ganz niedrig dosiert Gestagen enthalten. Durch die niedrige Gestagendosierung kann das Thromboserisiko ausgeschlossen werden. Die Mikropille hat außerdem schwächere Nebenwirkungen.
Jetzt Ihre Pille Auswählen

Nebenwirkungen

Die meisten Nebenwirkungen der Ein- und Mehrphasenpillen sind zwar unangenehm, aber nicht gefährlich:

  • Sexuelle Lustlosigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Depressive Verstimmungen
  • Schwindel
  • Akne
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Haarausfall bei Unverträglichkeit gegenüber Östrogen
  • Schmierblutungen (gerade am Anfang der Einnahme)

Sehr seltene Nebenwirkungen sind:

  • Thrombose
  • Herzinfarkt
  • Krebs
  • Schlaganfall

Es ist daher wichtig vor der Pilleneinnahme genau mit dem Arzt zu sprechen, um zu erfahren, welche Pille genau zur Frau passt und die Risikofaktoren zu besprechen. Die Einnahme von bestimmten Medikamenten muss auch mit dem Arzt besprochen werden, damit die Wirkung der Antibabypille nicht herabgesetzt wird, wie zum Beispiel bei der Einnahme von Antibiotika.

Das Monopräparat

Dies ist ein niedrig dosiertes Medikament. Die Minipille zählt zu den Monopräparaten und enthält nur das Hormon Gestagen und zwar in niedriger Dosierung. Sie wird hauptsächlich von Frauen eingenommen, die eine Östrogen-Unverträglichkeit haben oder aus anderen Gründen kein Östrogen einnehmen möchten bzw. können. Zum Beispiel können stillende Mütter diese Minipille einnehmen, da Das Gelbkörperhormon nicht in die Muttermilch aufgenommen wird.

Nebenwirkungen

  • Erhöhtes Risiko für Eileiterschwangerschaft
  • Kopfschmerzen
  • Brustspannen
  • Übelkeit
  • Stimmungsschwankungen

Die richtige Einnahme bei der Antibabypille wichtig. Sie sollten sich am Besten vom Arzt beraten lassen, was zu tun ist, wenn Sie einmal die Pille weglassen, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. In vielen Fällen kann innerhalb von 12 Stunden die Pille noch eingenommen werden. Es gilt den Kontakt mit dem Arzt aufzusuchen, wenn bei der Einnahme starke Blutungen auftreten. Ab dem 18. Geburtstag kann die junge Frau selbst entscheiden, was sie einnehmen möchte. Alternative Verhütungsmethoden sind die Spirale, die 3-Monats-Spritze, Hormonstäbchen, Vaginalring, Frauenkondom und das herkömmliche Kondom für den Mann.

Zurück nach oben