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Welche Antibabypille bei Migräne einnehmen?

Viele Frauen leiden an Kopfschmerzen im Zusammenhang mit der Menstruation. Diese Art der Kopfschmerzen sind eine Form der Migräne. Daher fragen sich viele Frauen heutzutage: “Welche Pille sollte ich bei Migräne einnehmen?” Die Einnahme von Hormonen in Form von der Pille zur Verhütung kann dabei helfen die Kopfschmerz Attacken, die Patientinnen innerhalb ihres Zyklus bekommen, zu reduzieren.

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Welche Antibabypille bei Migräne einnehmen?
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Viele Frauen leiden an Kopfschmerzen im Zusammenhang mit der Menstruation. Diese Art der Kopfschmerzen sind eine Form der Migräne. Daher fragen sich viele Frauen heutzutage: “Welche Pille sollte ich bei Migräne einnehmen?” Die Einnahme von Hormonen in Form von der Pille zur Verhütung kann dabei helfen die Kopfschmerz Attacken, die Patientinnen innerhalb ihres Zyklus bekommen, zu reduzieren.

Andererseits kann die Antibabypille jedoch auch die Migräne verursachen, da Migräne eine Nebenwirkung der Pille sein kann. 

Wir berichten in diesem Artikel alles über Migräne und die Antibabypille. Wir verraten, welche Antibabypille bei Migräne eingenommen werden sollte, um vor Schwangerschaft zu schützen. 

Frauen, die unter Migräne leiden und die Antibabypille einnehmen, haben beim Lesen des Beipackzettels sicher bemerkt, dass eine mögliche Kontraindikation Migräne sein kann, die während des Zyklus entsteht. Es stellt sich nun die Frage, wie man noch verhüten könnte und wie die Migräne mit dem weiblichen Zyklus zusammenhängt. 

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Östrogen und Migräne?

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Im Regelfall leiden Frauen kurze Zeit vor oder nach der Menstruation an Migräne Attacken. Laut einiger Studien hängen diese Kopfschmerzen mit dem Absinken des Östrogenspiegels zusammen, wobei die Attacken nichts mit der Höhe des Östrogenspiegels, sondern mit dessen Veränderung zu tun haben. Innerhalb des weiblichen Zyklus gibt es mehrere hormonelle Veränderungen: In der ersten Hälfte steigt das Östrogen permanent an, dann, nimmt es stark ab und steigt etwa 5 Tage vor der Regelblutung an. Direkt vor oder während der Menstruation nimmt der Östrogenspiegel dann so abrupt ab, dass sich genau zu dieser Zeit ein Migräneanfall ankündigt. Also haben viele Frauen genau zur Periode die Migräneattacken. Da der Östrogenspiegel jedoch während des gesamten Zyklus immer wieder auf- und absteigt, gibt es auch sensible Frauen, die nicht nur während der Periode ihre Migräne haben, sondern über den ganzen Monat verteilt. Man fand zudem heraus, dass während des Eisprungs die wenigsten Migräneanfälle vonstatten gehen.

Bei den Damen, die die Antibabypille einnehmen, treten die Kopfschmerzen laut der deutschen Migräne und Kopfschmerzgesellschaft dann in der Regel in der Pillenpause auf, wenn sie gerade keine Hormone einnehmen.

Für die hormonell bedingte Migräne gibt es noch weitere Faktoren, wie zum Beispiel die Verarbeitung von Stressfaktoren, die genau bei einem niedrigen Hormonspiegel dazu beitragen können, dass die Kopfschmerzen entstehen. Viele Frauen sind kurz vor oder zu Beginn der Periode besonders empfindlich und empfinden auch körperliche Schmerzen als intensiver. Dies hängt mit der Veränderung bzw. dem Absinken des Östrogenspiegels zusammen. Schmerzhafte Reize sind dann einfach noch einmal mehr ausschlaggebend für die Migräne.

Im Gegensatz zu früher, wird bei Migräne Patientinnen keine Antibabypille mit Östrogen mehr empfohlen, um die Migräne fernzuhalten. Früher dachte man, dass durch die Gabe von Östrogen der Spiegel wieder erhöht wird und daher namen die Damen fleissig Antibabypillen mit Östrogen ein. Nach Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO erkannte man jedoch, dass die Gabe des Hormons die Migräneanfälle nur verlagert und fand heraus, dass Frauen, die eine Antibabypille mit Östrogen einnehmen in der Regel bis zu 4 Mal mehr Migräne aufweisen, als ohne die Gabe des Hormons.

Die hohe Migräneanfälligkeit stieg sowohl bei der Kombinationspille mit Gestagen und Östrogen, als auch mit der Mikropille, die niedrig dosiert ist. Beide Methoden sind zwar sicher vor Schwangerschaft, doch sie steigern das Risiko für Migräne.

Welche Antibabypille bei Migräne?

In Studien hat man herausgefunden, dass die Minipille, die kein Östrogen enthält, geeignet ist für Damen mit Migräne. Bei dieser Pillen Sorte konnte man keinen Zusammenhang zwischen den Kopfschmerzen und der Pille feststellen. Reines Gestagen verursacht keine Migräne. Laut Aussagen von Patientinnen wurde die Migräneanfälligkeit durch die Einnahme des reinen Gestagenpräparats also verringert. Die Aktivität der Migräne kann demnach reduziert werden durch die Minipille.

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Wann sollte die Antibabypille abgesetzt werden?

Wenn die Frauen zum ersten Mal eine neue Antibabypille einnehmen und es treten Kopfschmerzen auf, dann sollte sie direkt wieder abgesetzt werden. Die Frau sollte sich dann unbedingt eine andere Pille verschreiben lassen. 

Bei der Migräne mit Aura 

Eine Form der Migräne ist das neurologische Symptom der Aura – Migräne. Etwa 15 bis 20 % der Migränepatienten sind davon betroffen. Mit Aura sind Lichtblitze oder Sehstörungen gemeint, es können aber auch Geräusche involviert sein. Manche Patienten berichten auch von einem Strahlenkranz, der sich um Menschen und Objekte bildet. Die Aura baut sich oft innerhalb von 5 Minuten auf und sie kann auch ohne nachfolgende Kopfschmerzen vonstatten gehen. Diese neurologische Reizerscheinung hat leider noch keinen bestimmten Behandlungsansatz gefunden. Es gilt alle möglichen Migräne Trigger zu meiden und somit sollte auch jegliche östrogenhaltige Antibabypille zu abgesetzt und gemieden werden.

Gibt es alternative Verhütungsmethoden für Damen mit Migräne?

Wie bereits zuvor erwähnt sollte kein Östrogen eingesetzt werden, da die Migräneanfälligkeit ansteigen kann und neurologische Ausfälle somit vorprogrammiert sind. Junge Frauen mit Migräne sollten demnach überlegen, ob sie die Minipille einnehmen möchten oder ob sie lieber eine nicht – hormonelle Verhütung wählen möchten.

  • Das Kondom: Das Risiko schwanger zu werden ist dann gegeben, wenn das Kondom platzt. Ansonsten ist dies die perfekte Verhütungsmethode, die gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt.
  • Die Kupferspirale: Die Spirale ist relativ zuverlässig und muss alle 6 Monate vom Arzt auf guten Sitz überprüft werden. Der Vorteil liegt eindeutig darin, dass die Anwenderin nichts machen muss. Bei der Pillen Einnahme muss sie jeden Tag an die Einnahme denken. Zwischen 2 – 5 Jahre kann die Kupferspirale halten.
  • Die Sterilisation: Die Frau mit Migräne, die die Familienplanung bereits abgeschlossen hat könnte darüber nachdenken. Dieser Eingriff wird Tubenligatur genannt. Es werden die Eileiter durchtrennt und verschlossen. Danach kann die Frau nicht mehr schwanger werden.
  • Die Temperatur – Mess – Methode: Diese Methode wird zusammen mit dem Zählen der Tage des Zyklus angewandt und ist sehr beliebt.
  • Das Kondom für die Frau: Es sieht aus wie ein übergroßes Kondom und schützt vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Es muss tief eingeführt werden und benötigt eventuell etwas Übung.
  • Das Diaphragma: Zusammen mit einem spermienabweisenden Gel wird das Diaphragma oder Scheidenpessar verwendet, das tief in die Scheide eingeführt wird und den Muttermund bedeckt. 
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